Manifesta 11

Stahlunterkonstruktion für temporären Pavillon

Tom Emerson

Zürich
2016
Steel Structures48 ton
S M L XL

Stahlkonstruktion für temporärer Pavillon


MANIFESTA 11 – Pavillon of Reflections

Stahlbau Pichler lässt das Wahrzeichen der Biennale schwimmen.

52 Tonnen Stahl wurden vor Ort auf dem Zürichsee verbaut, um die schwimmende Plattform des MANIFESTA-Wahrzeichens Pavillon of Reflections zu realisieren. Grundlage des Bauwerks war der Auftrag des MANIFESTA-Kurators Christian Jankowski an ETH-Studenten unter der Leitung von Tom Emerson. Das Ziel war es, ein Wahrzeichen zu schaffen, das Zuschauerränge, ein Open Air-Kino, ein Bad und eine Bar in einem Pavillon vereint. Verschiedene Firmen wie Stahlbau Pichler standen beratend und mittels Sach- und Dienstleistungen unterstützend zur Seite. Die elfte Biennale und der Pavillon of Reflections wurden am 18. Juni feierlich eröffnet. Am 21. Juni erhielten von Stahlbau Pichler geladene Gäste aus der ganzen Schweiz die Möglichkeit, die MANIFESTA-Ikone nach einer Führung bei einem Aperitif mit Peter Paul Kainrath, dem Vizedirektor der MANIFESTA 11 zu begutachten.
Schwimmfähigkeit des Pavillons als zentrales Element
Zentral für die gesamte Konstruktion des Pavillons war von Anfang an die Frage, wie der Pavillon schwimm- und transportfähig gemacht werden kann. Hierzu steuerte die Willy Stäubli Ingenieur AG das ingenieurtechnische Wissen sowie Schwimmträger bei und half so, die Kosten für die Konstruktion der Plattform tief zu halten. Auch begleitete die Willy Stäubli Ingenieur AG das ETH-Team fachkundig bei Design- und Planungsprozessen und führte Variantenstudien und Grobkostenschätzungen durch. Für das Stahlgerüst arbeitete das ETH-Team mit der  Firma Stahlbau Pichler zusammen. Das technische Büro von Stahlbau Pichler überführte die Ausführungsplanung der ETH-Studenten in die Werkplanung. Sie modellierte die einzelnen Stahlträger, konzeptionierte ihr Zusammenwirken und nahm die Detailplanung der Anschlussstellen zur Holzkonstruktion vor. Nach Abschluss der Werkplanungsprozesse begann der eigentliche Fertigungsprozess: Die einzelnen Stahlbauteile wurden zugeschnitten, gebohrt, geheftet und verschweisst. Im Anschluss wurden die fertigen Bauteile verladen und nach Bäch transportiert, wo sie zusammengebaut wurden. Am 10. Mai war es soweit: Die Stahlstruktur sowie der Boden für den Holzauf-bau waren fertiggestellt. Mit dem Einsatz von Stahl als Unterbau des Pavillons konnten die hervorragen-den Trageigenschaften des Baustoffs  genutzt werden.






Kunde:
Manifesta 11
Kategorie:
Architecture
Kompetenzen: