Maciachini Center

Business park

Sauerbruch Hutton

2010
Façades16000 sq.m.
S M L XL

Auch das ehemalige Mailänder Industrieareal „Carlo Erba“ wurde Teil des neuen Mailänder Stadtbildes. Der geschichtsträchtige Industriekomplex entstand ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts als eine der welt-weit größten Produktionsstätten für Medikamente und chemische Sub-stanzen, wurde aber nach der Krise der 1970er Jahre bis zur endgültigen Schließung 1998 nach und nach aufgelassen. An seiner Stelle ist ein moderner Business Park entstanten.

Die Umwidmung derartiger städtischer Räume in Standorte für den Dienstleistungssektor ist ein wesentlicher Bestandteil des stadtplanerischen Wandels der norditalienischen Metropole: Insgesamt betrifft das Projekt knapp 100.000 m² des ehemaligen Industriegebiets. Als Erinnerung an die Zeiten des großen industriellen Umbruchs bleibt der Fabrikschlot erhalten. Integration stand klar im Mittelpunkt des Projekts: Es sollte eine harmonische Mischung aus Siedlung und Park entstehen, in der die beiden Konzepte
„Ankommen“ und „Verlassen“ zum „Durchqueren“, zur Fusion der Stadträume, zur eigenständigen und willkürlichen Bewegung durch den Raum zusammenfließen. Das Gebiet ist zudem logistisch höchst attraktiv, da es entlang der Ausdehnungsachse Mailands liegt und über Bus- und U-Bahn-Linien bes-tens mit der Innenstadt verbunden ist.

Die Grundidee der Aufwertung war die Schaffung eines multifunktionalen Parks mit Büros, Geschäftsräumlichkeiten, Fitnesszentren, Räumen für Kultur und Gastronomie, Kongresssälen und Geschäften.
Mit der Planung wurde ein Team aus renommierten internationalen und italienischen Architekten betraut, darunter Italo Rota und das Berliner Architekturbüro Sauerbruch Hutton.

Kunde:
Daughty Hanson
Kategorie:
Architecture
Kompetenzen:

Key Facts

Datenblatt MAC567
Jahr (Beginn und voraussichtlicher Abschluss der Arbeiten): 2008-2010
Entwicklung und Projektmanagement: Europa Risorse srl
Auftraggeber: Via Imbonati s.r.l.
Architektonisches Projekt: Architekturbüro Sauerbruch & Hutton, Berlin
Tragwerksplanung: SCE (Mailand)
Umsetzung Tragwerk: Edilbasso Srl
Endgültige Planung Fassade: Stahlbau Pichler GmbH
Umsetzung Fassade: Stahlbau Pichler GmbH
Bausystem Fassade: Stahlbau Pichler GmbH
Glas (verwendeter Typ): Außenfassade mit  gehärtetem HST-Glas, Siebdruck mit Abdeckung 80%, 35 NCS-Farben
Fläche Glasabdeckung: ca. 17.000 m²
Fassadenprofil (Material, Schnittsystem, Oberflächenbehandlung): Lackierte Aluminiumprofile (RAL 7021), thermische Trennung ALUK,
Projekt: Stahlbau Pichler.